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Erinnerung an den S

Noch im Herbst, wie wart ihr schön, Blumen über den Ruinen, wenn in lichten Ätherhöh'n früh der erste Stern erschienen! O wie gerne stundenlang weilt' […] Mehr lesen

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Funkelnd wie Sonne,

Erfreuet alle Sinnen, in jede Brust, gießt ein balsamisch Hoffen und des Lebens neue Lust - Punschlied von Friedrich Schiller. Geschichte des […] Mehr lesen

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Manches Volk, manche

Der Weise sprach zu Alexandern: Dort, wo die lichten Welten wandern, ist manches Volk, ist manche Stadt. Was tut der Mann von tausend Siegen? Die […] Mehr lesen

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Erinnerung an den Süden

Noch im Herbst, wie wart ihr schön, Blumen über den Ruinen, wenn in lichten Ätherhöh'n früh der erste Stern erschienen! O wie gerne stundenlang weilt' ich bei den Tempelhügeln, bis auf dunklen Adlerflügeln sich die Nacht herniederschwang. Da geschieht plötzlich ein donnerähnlicher Krach. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Das Männlein geht voran, furchtlos folgt der Postknecht. Doch, o weh! Beide treten ein. Ein weiter und hellerleuchteter Gang liegt vor ihnen. Der Gang endet in einem hohen und weiten Gewölbe. Es werde sein Glück sein. Der staunende Postknecht erhält nun die Weisung, nur zuzugreifen. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Das tut dieser auch und füllet mit Goldstücken und Edelsteinen seine Taschen. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. Das geschah am 13. Februar 1717. Seinem Bau gab er den Namen Sonnenglanz. Doch den Bergbau stellte Seidel auch wieder ein, nachdem er statt Gold und Silber ein heilkräftiges Wasser in den alten Stollen entdeckte. In den Jahren 1716 und 1717 unterzog der damalige Bürgermeister der Stadt Radeberg, namens Seidel, die verfallenen Stollen und Gänge im Tannengrunde einer genauen Untersuchung. Ja, er fing an, nachdem er vom Bergamte zu Glashütte die Erlaubnis erhalten hatte, die eingezogenen Bergwerke wieder in Betrieb zu setzen. Man fand bei dieser Gelegenheit allerhand Bergmannsgerätschaften in großer Menge. Der Tourist, welcher durch den romantischen Tannengrund wandert, denkt wohl kaum daran, daß hier einstmals an den Talwänden lebhafter Bergbau getrieben worden ist. Im Jahre 1553 wurde eine Schmelzhütte im Tannengrunde errichtet, von der man noch im Anfange des 19. Jahrhunderts Überreste aufgefunden hat. Daneben befand sich eingefallenes Ziegelgemäuer, ferner entdeckte man die Grundmauern von alten Feuerherden und Oefen, auch eine ansehnliche Halde von Schlacken und gerösteten Erzen, weshalb man annahm, und das wohl auch mit Recht, daß im Tannengrunde eine sogenannte Vitriolhütte gestanden habe. […] Mehr lesen >>>


Funkelnd wie Sonne, Lichtes und Feuerquell, perlend aus purpur und kristallenhell

Erfreuet alle Sinnen, in jede Brust, gießt ein balsamisch Hoffen und des Lebens neue Lust - Punschlied von Friedrich Schiller. Geschichte des Kurfürstentums Sachsen bis 1650 - Sachsen in der Zeit der Reformatio­n und des Dreißigjährigen Kriegs: Kurfürst Ernst (1486) sein älterer Sohn, Friedrich III., der Weise; Johann der Beständige (1525-32); Johann Friedrich der Großmütige (1532-47); Albrecht der Beherzte 1500 sein älterer Sohn, Georg der Bärtige, Heinrich der Fromme (seit 1539); Heinrichs Sohn Moritz (1541-53)... Das Geheime Kabinett wurde durch beständige Erweiterung seiner Befugnisse zur obersten Zentralbehörde gemacht und der Beamtenapparat unter einem Kammerpräsidenten mit loyalen Bürgerlichen besetzt. Ein Bergratskollegium, ein Geheimer Kriegsrat und ein Generalkriegsgericht wurden errichtet. Zu einem wirklichen Absolutismus kam es aber nie. Dies wurde noch 1717 im Streit des Kurfürsten einerseits und des sächsischen Adels sowie des aufstrebenden Bürgertums andererseits deutlich, wobei Anlass der Revolte der Übertritt des Kurprinzen zum Katholizismus war. Der 1724 erstmals in Leipzig gedruckte Codex Augusteus löste die Konstitutionen von 1572, das bis dahin umfangreichste sächsische Werk für Gesetze, Verordnungen, Mandate und Landtagsabschiede, ab und die neue Landtagsordnung von 1728 führte zu einer weiteren Einschränkung der Rechte der Stände. Die Herausgabe eines Staatshandbuches in Gestalt des Hof- und Staatskalenders erfolgte erstmals 1728. Für die Zeit seiner Abwesenheit von Sachsen ernannte August, ohne Bestätigung durch die Stände, 1697 bis 1706 den schwäbischen Reichsfürsten Anton Egon von Fürstenberg-Heiligenberg, seit 1698 auch Präsident des Generalrevisionskollegiums für die Abstellung von Missständen im Steuerwesen, zu seinem Statthalter ebenda. August der Starke war es auch, der den Juden erstmals seit ihrer Vertreibung 1430 wieder die Ansiedlung in Sachsen gestattete; eine große Rolle spielte hierbei auch sein Hofjude Lehmann, den er 1696 aus Halberstadt nach Dresden holte, wo in der Folge eine jüdische Gemeinde von einiger Bedeutung entstand. Projekt in Dresden, Werte unserer Heimat, Ein Wohn-Traum mit tollem Blick! […] Mehr lesen >>>


Manches Volk, manche Stadt

Der Weise sprach zu Alexandern: Dort, wo die lichten Welten wandern, ist manches Volk, ist manche Stadt. Was tut der Mann von tausend Siegen? Die Memme weint, daß, dort zu kriegen, der Himmel keine Brücken hat. Ists wahr, was ihn der Weise lehret, und finden, was zur Welt gehöret, daselbst auch Wein und Mädchen statt: So lasset, Brüder, Tränen fließen, daß, dort zu trinken und zu küssen, der Himmel keine Brücken hat. Bei einem allmählichen Aufgeben der Bergarbeiten würden auch die Bergmannsgerätschaften nicht in so großer Menge aufzufinden gewesen sein. Seit jener Zeit sind die alten Bergwerke daselbst wieder in Vergessenheit geraten. Er hatte die Heilquellen des heutigen Bades Augustusbad aufgefunden. Im Tannengrunde entstand nun ein Bad. Nicht weit von dem Platze, welchen ehemals die Schmelzhütte einnahm, fand man beim Graben einen unversehrten Wasserbehälter aus Eichenholz, der drei Meter lang war. Dieses Gold war sehr wichtig, der Knoten ist geplatzt, die kirchlichen Gewänder für das Hochamt, auf silbernem Grunde mit Gold gestickt, schätzt man auf viertausend Taler. In diesem Noviziate beim Kolleg beginnen auch die Priester nach vollendeten Studien das dritte Probejahr. Die Bibliothek des Kollegs ist klein, aber gewählt; die Kirche macht einen prächtigen Eindruck. Der Prokurator der Provinz bewohnt mit seinen Gehilfen ein eigenes Haus. Jenes andere Haus am Ende der Stadt bleibt für solche bestimmt, die acht Tage hindurch die geistlichen Übungen machen wollen. Diese Kirche gewinnt noch immer mehr an Schmuck; denn jeder Prokurator, der nach Rom reist und eine Mission nach Amerika abholt, will auch für dieses Gotteshaus etwas ausgezeichnet Schönes mitbringen. Jetzt aber ist das Noviziat mit dem Kolleg vereinigt. Der Tabernakel, zwei und eine halbe Elle hoch, wurde in Italien verfertigt und weist verschiedenfarbigen Kristall auf. Auch eine Apotheke ist dort eingerichtet. An hohen Festtagen strahlt Silberglanz von den mit karmesinrotem Damaste behangenen Wänden; unzählige Lichter vervielfältigen sich in kristallenen Hängeleuchtern. Der Altar ist mit Spiegeln und Kristall belegt; ein Antependium besteht aus geschlagenem Silber, ein anderes ist aus Spiegeln und Kristall zusammengesetzt und mit silbernen und vergoldeten Gewinden geziert. Früher war das Noviziat vom Kolleg abgesondert; es besaß ein eigenes Gebäude mit einer Kirche am Ende der Stadt. […] Mehr lesen >>>


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Frühlingsbild,

Um die Maiensonne stets dunkelt noch ein Wolkensaum, über die Narzisse weht's schneeig her vom Apfelbaum. Wie so bleich das Sonnenlicht, und wie kühl ist noch die Luft! […]