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    Am 4. Dec. entstand aber ein neuer Auflauf in Dresden, weil die alte Nationalgarde daselbst aufgelöst werden sollte. Absolut im Trend - Veto - Wer von einem Eremit auf dem Bild spricht, hebt als […] weiterlesen =>


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    Burg Stolpen und Gräfin Cosel.

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    Die Burg Stolpen ist mit ihren markanten Türmen erhebt sich weithin sichtbar über das sächsische Land.Verbunden mit der Geschichte der Burg Stolpen ist das tragischen Schicksal von Gräfin Cosel, der berühmten Mätresse von August dem Starken. Gräfin Cosel lebte 49 Jahre als Gefangene auf Burg Stolpen. Die Grabstelle von Gräfin Cosel findet der Besucher in der Burgkapelle. Im Johannisturm/Coselturm erinnert eine Ausstellung an das abenteuerliches und schicksalhaftes Leben von Gräfin Cosel. In ihrem weiteren Laufe von Altstadt aus bis zur Einmündung in die Elbe bei Pratzschwitz, hier und dort Nebenflüßchen aufnehmend, spendet die Wesenitz noch gegen 25 Fabriken und Mühlen ihre treibende Kraft und stellt sich bereitwilligst in deren Dienste. In wildromantischer Schönheit liegt hier das Wesenitztal vor uns und erinnert lebhaft an die Edmundsklamm bei Herrnskretzschen. Romantischer wird das Wesenitztal bis zur Elbersdorfer Mühle, am Fuße der Schönen Höhe. Unterhalb Liebethals und Jessens tritt die Wesenitz mehr in die Ebene ein und wird dann bei dem idyllischen Dörfchen Pratzschwitz mit offenen Armen von der Elbe aufgenommen. Unterhalb der großen Pappfabrik in Porschendorf tritt die Wesenitz in das Felsgebiet ein, das sie erst unterhalb Liebethals wieder verläßt. * Schmiedefelder Tal-Riedelgebiet, Helmsdorfer Wesenitz-Tal, Dürröhrsdorfer Plateau, Rennersdorfer Sandlöß-Plateau, Wilschdorf-Dittersbacher Plateau. er Commandierende versprach goldene Berge, wenn man ihn mit seiner Mannschaft in die Burg einlassen wollte und drohte im widrigen Falle, keiner Seele Verschonung zu geben. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. […]

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    Ausgabe: meer-land-geister-stein